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Kapitelbild7
Kapiteltitel: Nur die Spitze des Eisbergs
Kapitel: 7

Erstausgabe:
(Deutschland)
19.3.2014

Autor:

Benutzer:DerMaulwolf


Handlung.Kapitel:

Brandon nimmt eine vielversprechende Mission an, von der er allerdings nicht mehr zurückzukehren scheint.


Erste Auftritte:

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Neue Zauber/Magie:

/

Wichtige Links:

Mt. Hakobe

Es war wieder ein neuer Tag angebrochen, die Sonne ging auf und ihr Licht breitete sich über Tal und Hügel aus. Für Phil und Rin gab es an diesem Morgen ein böses Erwachen. Als Phil langsam die Augen öffnete, sah er zunächst aus dem Fenster, von dem aus die Sonne ihn schon anlächelte. Nachdem er sich einmal ausgiebig gestreckt hatte, sah er neben sich ins Bett. Von einem Moment auf den anderen verwandelte sich seine Zufriedenheit in einen Schockzustand. Haben er und Rin etwa die ganze Nacht im selben Bett geschlafen? Nein, das konnte nicht sein. Fast wie in einer Schockstarre rutschte er einige Meter zurück, dass er schon fast die Bettkante herunterfiel. Angsterfüllt starrte er auf den Platz neben sich. Was machte das Mädchen direkt neben ihm im Bett? Und was war gestern Nacht passiert? Diese Fragen ließen ihn zunächst nachdenklich werden. Plötzlich wachte auch Rin auf. Ihre Augenlieder waren weit aufgerissen und sie rutschte ein Stück zurück. „Das“, erklärte Phil dann sachlich, „ist mein Bett… Und hier hast du nichts zu suchen…“ Rin sah ihn böse an. Als sie ins Bett stieg, war es doch noch leer! „Ach ja? Wer hat sich denn hier zu wem gelegt?“ Das war der Anfang eines ziemlich heftigen Streits, wer denn nun im falschen Bett gelandet sei.

Während dieser Streit entbrannte und nach und nach auszuarten schien, ging die Morgensonne natürlich auch über dem Anwesen der Scarlets auf. Gerade kam Kimo gut gelaunt die Treppe herunter. Es roch schon gut, scheinbar hatte ihre Haushälterin Frühstück gemacht. Kaum konnte sie den Raum betreten, schon stand Brandon direkt vor ihr. „Morgen.“, begrüßte er sie nüchtern. „Ähm.. Guten Morgen Brandon“, entgegnete seine Schwester ihm darauf. Er sah leicht wütend aus, was sie leicht grübeln ließ. Als sich beide an den Frühstückstisch gesetzt hatten, offenbarte sich auch schon der Grund. Der Junge sprach sie direkt auf das gestrige Szenario an. „Hast du gestern gemerkt, wie sehr Lucifer dich verachtet? Wieso liebst du so einen Mistkerl noch?“ Zunächst herrschte kurzes Schweigen. „Es ist mein Luschifer… Wie kann ich ihn nicht lieben?“, entgegnete das rothaarige Mädchen schwärmend. „Er benutzt dich doch nur!“ Brandons Gesichtsfarbe wechselte allmählich zu rot. „Rede nicht so von meinem armen Luschifer!“, antwortete das Mädchen dann ebenso wütend. Schlussendlich merkte ihr kleiner Bruder, dass er gegen sie wohl nicht ankommen konnte. „Mir egal was du sagst, ich gehe nun zurück zur Gilde.“ Das tat er dann auch und bewegte sich frohen Mutes auf das Fairy Tail-Gebäude zu. So kam er dann in der Gilde an und suchte sich einfach mal unwillkürlich einen Auftrag von vielen heraus. Dieser hier schien nicht sonderlich schwer zu sein. Kaum dass der ungestüme Junge etwas von Fliegenden Fischen gelesen hatte, stürmte er auch schon wieder raus. Auf dem Weg, noch unwissend wohin er gehen musste, sah er sich den Auftrag genauer an. Es sah ganz so aus, als müsste er hierfür auf den Mt. Hakobe steigen und 100 Fliegende Fische fangen. Klang doch leicht, nicht? Aufgeregt starrte er den Zettel an. Das konnte er doch mit Leichtigkeit bewältigen. Also machte er sich fröhlich auf den Weg diesen Berg zu finden, den man den Mt. Hakobe nannte.

Zeitgleich war Kimo nun schon in der Gilde angekommen. Komischerweise gab es keine Spur von ihrem Bruder. Wo steckte er denn schon wieder? Sie beschloss, ein wenig in der Gilde herumzufragen. Natürlich wollte sie dabei nicht allzu besorgt klingen, immerhin hatten die beiden heute Morgen ja noch eine unschöne Debatte. Doch zunächst schien niemand etwas zu wissen, bis sie mit Zero sprach. „Der ist wie von der Tarantel gestochen hier rein gerannt, hat sich einen Auftrag mitgenommen und ist wieder raus“, lautete seine knappe Beschreibung. Etwas merkwürdig. Sonst war er nie so ungestüm, wenn es um das Erledigen von Aufträgen ging. Doch weiter dachte sie sich nichts dabei. „Der wird sicher schon wieder angerannt kommen…“, dachte die Rothaarige sich.

Eine Woche ist nun verstrichen und noch immer tauchte Brandon nicht auf. Natürlich machte sich Kimo deswegen Sorgen. Was, wenn ihrem Bruder etwas zugestoßen wäre? Genau eine Woche danach betrat sie morgens die Gilde und war überrascht, wer sie dort direkt überrumpelte. Phil Flame schien Fairy Tail einen kurzen Besuch abzustatten. „Hey Kimo, wie geht’s dir?“, fragte er etwas provokant lächelnd. Das Mädchen lächelte auch und meinte: „Unverändert, und dir? Lange nicht mehr gesehen…“ Das Lächeln im Gesicht des Rosahaarigen verriet, dass er etwas im Schilde führte. „Nimm das!“, rief er und schon flog seine Faust auf das Mädchen zu. Diese gab sich nicht äußerst überrascht, mit einem lockeren, galanten Schritt zur Seite und einem gezielten Schlag in den Magen des Angreifers konnte sie ihm problemlos contra geben. Ein schmerzerfüllter Ausdruck machte sich in Phils Gesicht breit und er sank auf die Knie. „Ich wollte nur nachsehen… Ob du nicht eingerostet bist“, war dann alles was von ihm kam. Die Rothaarige half ihm auf. „Schon okay, hast du vielleicht Brandon gesehen? Er ist schon ewig nicht mehr nach Hause gekommen und ich mach mir doch Sorgen…“ Ihr Gegenüber machte sofort ein paar Schritte rückwärts. „Diese kleine Nervensäge? Oh nein… Die darfst du selbst suchen gehen!“ Kaum dass er aufgestanden war, fiel stattdessen Kimo auf ihre Knie. „Bitte bitte… Es ist doch mein einziger Bruder und…“ Plötzlich lief ihr eine Träne die Wange runter, dann setzte sie ihren Satz fort. „Was tu ich wenn er einmal nicht mehr da ist? Dann bin ich ganz allein!“ Der Junge war plötzlich erstaunt. „I-ich helfe dir ja… Nur nicht weinen, ja?“ Urplötzlich wischte sich Kimo die Tränen von der Wange und sprang fröhlich umher. „Ich wusste dass du zusagen würdest!“ Es war nicht gerade zu überhören, wie der Junge verzweifelt seufzte. „Worauf habe ich mich nur eingelassen?“ Dank Zero ließ es sich nun auch zurückverfolgen, welchen Auftrag Brandon angenommen hatte. Scheinbar war er ja nun auf dem Mt. Hakobe. Nun fehlte nur noch jemand, der die beiden an solch einen abgelegenen Ort bringen könnte. Die Frage war ja allein schon einmal, wie Brandon bloß dorthin gekommen war. Doch ein Glück, dass der Feuermagier Phil um Rat wusste. „Ich hatte früher mal einen Auftraggeber, der genau wusste, wo dieser mysteriöse Berg liegt. Ich könnte versuchen ihn wieder zu kontaktieren“, meinte er, stolz, die Lösung für das Problem gefunden zu haben. Auf Kimos Bitte hin tat er das dann auch. Ihr Glück natürlich, dass er in Cold Flame gerade nichts Besseres zu tun hatte und Rin wohl immer noch ein klein wenig allergisch auf ihn reagierte seit dem Streit, den sie hatten. Gesagt, getan: Tatsächlich konnte der Junge die Kontaktdaten seines ehemaligen Auftragsgebers wieder finden und ihn bitten, sie hinzubringen.

Schon bald begann die Mission, Kimos Bruder wieder zu finden. Bis hin zu dem eisigen schneebedeckten Berg war es nicht gerade eine kurze Reise, doch machbar war es trotzdem. Noch immer ließ sich kein plausibler Grund finden, was der dunkelhaarige Junge wohl auf einer Mission so weit entfernt von der Gilde nur bezwecken wollte. Jedoch verzagten die beiden Magier, die auf der Suche nach ihm waren, nicht. Nun war es nicht mehr weit, ein Zurück gab es wohl eh schon längst nicht mehr. Außerdem musste einfach aufgeklärt werden, warum Brandon nun schon so lange fort blieb. „Es wird ihm doch hoffentlich nichts zugestoßen sein… Dann wäre das meine Schuld…“, murmelte das Mädchen leise vor sich hin, während sie sich suchend nach ihrem kleinen Bruder umsah. „Jetzt hör auf dir so viele Gedanken zu machen, er wird wohlauf sein. Du wirst sehen, ehe du dich versiehst haben wir ihn schon gefunden!“ Auch wenn es sie nicht recht zu trösten schien, hörte das Mädchen dann doch auf sich Gedanken zu machen, ehe sie vor Ort waren. Man konnte wohl nur hoffen.

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