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Bink

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Kapiteltitel: Wo ist Brandon?
Kapitel: 8

Erstausgabe:
(Deutschland)
9.4.2014

Autor:

Benutzer:DerMaulwolf


Handlung.Kapitel:

Die Suche nach Brandon setzt sich fort, als die Magier in einen Kampf verwickelt werden.


Erste Auftritte:

Bink

Neue Zauber/Magie:

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Wichtige Links:

Mt. Hakobe

In der Gilde fiel es mit der Zeit auf, dass Brandon, Phil und Kimo nicht mehr da waren. Sonst sah oder hörte man täglich von ihnen, dass sie nun schon seit einigen Tagen nicht aufgetaucht sind ist jedoch etwas befremdlich. Der Alltag in Fairy Tail nahm ihren Lauf, doch immer mehr wunderte man sich, wo die beiden hin waren. Rin fragte sich auch, als sie wieder in Cold Flame ankam, wo Phil nur steckte. Klar hatten sie sich letztens erst ziemlich heftig gestritten, aber sie wollte doch nicht, dass ihm etwas zustößt. Nein, das war nicht ihre Art. Doch kaum jemand hätte darüber Auskunft geben können wo die beiden stecken, höchstens vielleicht Zero, der darüber bescheid wusste, dass sie zum Mt. Hakobe aufgebrochen waren. Was die beiden dort aber gerade durchzumachen hatten, erahnte keiner von ihnen.

„Der Wind geht ganz schön stark, ich hoffe wir müssen nicht mehr lange durch diese Kälte latschen…“ Kimo versuchte den Reißverschluss ihrer Jacke noch weiter nach oben zu ziehen, obwohl es nicht mehr weiter ging. Phil, einer seiner ehemaligen Auftraggeber und sie ertrugen diese Eiseskälte, und das alles nur um Brandon zu finden. Doch selbst nach Tagen schien die Suche keine Früchte zu tragen. Er war einfach nicht aufzufinden. Gerade wurde es wieder dunkel und Phil schlug vor, sich wieder eine Höhle zu suchen und ein Lagerfeuer zu machen. Da das Mädchen zu seiner Linken eh schon sehr kalt hatte, willigte sowohl sie als auch sein ehemaliger Auftraggeber ein. Mit einem einzigen Feuerball entzündete Phil das Holz und es wurde warm in der Höhle, die sie soeben erreicht hatten. Langsam hüllte die Dunkelheit Berg und Täler ein. Es war eine gute Entscheidung, eine Höhle aufzusuchen. Zum Glück konnte das Lagerfeuer einigermaßen warm halten, sodass es möglich war bei solch einer Kälte zu schlafen. Ganz erschöpft von der Umherlauferei fielen die drei schnell in einen tiefen Schlaf. Doch er sollte nicht lange andauern.

Bereits einige Ecken weiter braute sich etwas zusammen. Tief in einer riesigen Höhle, die innen mit zahlreichen Eiszapfen versehen war, huschten zwei nur dunkel zu erkennende Gestalten umher. „Was machen wir jetzt mit ihm?“, kam es von der einen Seite. „Keine Ahnung, aber wir sollten ihn zumindest nicht hier liegen lassen.“, entgegnete es ihm dann. „Jedenfalls sollten wir ihn nicht erfrieren lassen, geh doch mal raus nachsehen ob sich dort irgendetwas zum Feuermachen findet, Bink!“, kam es dann wieder von Ersterem. Bei seinem Gegenüber handelte es sich um einen Schneegorilla, eine in dieser Gegend gar nicht so selten gesehene Spezies, jedoch war dieser besonders bekannt dafür sprechen zu können und intelligent zu sein… Naja, zumindest intelligenter als seine Artgenossen. Also machte Bink sich frohen Mutes auf den Weg, nach Feuerholz zu suchen. Anscheinend hatten sie ja Beute gefunden. Nach und nach kam er dem Standort des Magiertrios näher. Als sein Schatten an besagter Höhle vorbeihuschte, wurde Phil aufgeweckt. Anscheinend durch die nicht gerade leise Fortbewegung des Tieres. Erschrocken sah er sich um. Die anderen beiden schliefen noch. Und er wollte sie jetzt ungern aufwecken nur weil er etwas gehört hat. Also bahnte er sich langsam den Weg nach draußen, um zu sehen was los war. Dort entdeckte er den riesigen Schneegorilla, der gerade nach Feuerholz suchte. Schnell zog er sich wieder in die Höhle zurück. Noch wurde er nicht gesehen. Doch was war das? Was war da draußen und war es ihnen feindlich gesinnt? Es gab nur einen Weg das herauszufinden. Wagemutig trat er wieder vor den Höhleneingang, wo das Tier ihn schon entdeckte. Knurrend stürmte es plötzlich auf Phil zu. Ehe er sich versah, stand der beängstigend große Gorilla schon vor ihm. „Was willst du hier, Kleiner?“, knurrte es ihn an. Bink mochte furchteinflößend auf Phil wirken. Doch von niemandem, wirklich niemandem ließ er sich „Kleiner“ nennen. Seine Miene verdunkelte sich. Seine linke Hand brannte bereits lichterloh und mit einem leichten Unterton von Aggression in der Stimme entgegnete der Feuermagier: „Du gehst jetzt besser.“ Sein Gegenüber schien allerdings nicht besonders beeindruckt. Zumal mochte das daran liegen, dass Bink nicht gerade für Intelligenz bekannt war. Zwar intelligenter als seine Artgenossen, wie bereits erwähnt, aber von ihnen unterschied er sich eigentlich nur durch die Gabe des Sprechens. Den jungen Magier unterschätzend holte er einfach mit dem rechten Arm aus und schlug zu, in der Hoffnung sich so seines Feindes entledigen zu können. Doch kurzerhand holte auch Phil aus, und zwar mit der Faust die vorher auch schon brannte. Er schlug just gegen die Faust die auf ihn zuflog, doch zunächst schien der Schlag des Tieres zu dominieren. Anscheinend übertraf es Artgenossen doch auch in punkto Körperkraft. Jedoch brauchte es auch nicht viel Anstrengung, um mit größerer Kraft entgegenzuwirken. Die Faust des Schneegorillas flog zurück und wurde von Phils Feuer regelrecht verschlungen. Hinterrücks fiel dieser in den Schnee und hielt sich jaulend den Arm. „Das wirst du noch bereuen!“, grölte er. Durch den Krach schienen auch Kimo und der alte Auftraggeber geweckt zu werden. Als die Rothaarige gerade die Höhle verließ, sah sie was geschehen war. „Phil, ist das etwa ein Schneegorilla? Was tut er hier?“ „Er griff mich einfach an. Ich habs ihm aber gezeigt!“ Der Junge lächelte. Er war mit sich zufrieden. Doch noch sollte das nicht alles sein. Gerade als die beiden jungen Magier sich unterhielten, erhob sich das Tier erneut. Es war wütend. Plötzlich gab es einen Schrei von sich, der das Mark erschüttern ließ. „Okay, ihr habt es nicht anders gewollt! Jetzt mach ich euch fertig!“ Na toll. Gerade erst unsanft geweckt worden, musste Kimo schon kämpfen. Der Tag fing ja schon mal toll an. Doch mutig traten die beiden dem Monster entgegen. Jetzt führte eh kein Weg mehr zurück.

Von einem Moment auf dem anderen spürte Phil die Faust des Gorillas in seinem Gesicht. Es war plötzlich unverschämt schnell geworden. Der Schlag schleuderte ihn zunächst ein paar Meter zurück. Noch immer konnte er den Angriff spüren. Was eine Kraft! Kimo zog im nächsten Moment ihr Schwert. „Jetzt wird’s ungemütlich“, knurrte sie und setzte schon zum Hieb an. Ein kurzes schneidendes Geräusch bestätigte den Treffer. Bink taumelte ein paar Schritte rückwärts. „Jetzt!“, rief Phil. Mit brennender Wut vom eben kassierten Schlag stürzte er sich auf den Primaten. Kaum dass seine Faust Feuer fing, konnte sein Gegner schon den Schmerz im Gesicht spüren. Volltreffer! Benommen fiel Bink zu Boden. Zunächst regte er sich nicht, was die beiden Magier schon beinahe siegessicher werden ließ. Die Rothaarige zückte erneut ihr Schwert und hielt es dem am Boden liegenden Tier an die Kehle. Das konnte noch nicht alles sein. Solch ein starker Gegner konnte nach ein paar harmlosen Schlägen noch nicht besiegt sein. Wie sie gleich erfahren mussten, war es ach tatsächlich noch nicht alles. „Sag mal Phil“, stotterte das Mädchen, „spürst du das auch?“ Sie meinte den Atem, den sie im Nacken spürte. Phil stand neben ihr und sonst konnte es niemand sein. Waren sie nicht ganz allein gewesen bis auf den Auftraggeber, der noch immer seelenruhig schlief? Aber eingebildet hatte sie es sich nicht, Phil spürte das gleiche. Vorsichtig wagten es beide, sich umzudrehen. Aber was sie sahen, verschlug ihnen glatt den Atem…